Hat die Wette so ein gutes Ende genommen?

Mittwoch, 24. Juni 2009

Der letzte Beutezug!


Man hatte schon so viel über die zwei Legenden der Piraterie gehört. Ihr Äußeres war furchteinflössend, da sie stets finster schauten und riesige, borstige Bärte besaßen. Rücksichtslos waren sie gegenüber Freund und Feind, da wurden keine Kompromisse gemacht. Gemeinsam machten sich Captain Blackbeard und Kapitän Störtebeker auf den Weg in ihren letzten Kampf gegen Lieutenant Maynard.

Das Ende dieser Geschichte trug sich trägischer als erwartet zu. Es war eine harte und erbitterte Schlacht, die über 20 Wochen hin dauerte und bei der sie später ihren Tribut zollen sollten. Sie kämpften unermüdlich, aufopferungsvoll gegen die Übermacht an. Aber die harte Tour kam bei der Besatzung
nicht gut an, weswegen es zu einer Meuterei gekommen war. In einem letzten Befreiungsakt lehnten sie sich gegen die Obrigkeit auf, doch scheiterten an der Unterstützung ihrer Freibeuterbrüder. Mit wehenden Fahnen und unter lauten Kanonen verloren sie die letzte Schlacht vor der Küste Helgolands. Blackbeards hatte über 25 Wunden und wurde durch fünf Pistolenkugeln während des Gefechts getötet. Das reichte seinen Feinden nicht, weswegen er zusätzlich noch enthauptet wurde. Seine Leiche schwamm noch mehrere Runden um sein Schiff, bevor sie für immer verschwand. Ein ähnliches Schicksal erlangt Störtebeker. Ihm blieb am Ende nur noch der Gang zu Scharfrichter Rosenfeld, der ihn zum Tode verurteilte. Nach seiner Enthauptung lief er noch an elf Männern vorbei, denen er dadurch laut einer Vereinbarung das Leben rettete. Ihre Köpfe wurden zur Abschreckung längs der Elbe aufgespießt.

Diese tapferen, sympatischen, rücksichtslosen, bärtigen Männer sollten in Ehre gehalten werden. Leider war es ihnen nicht geglückt, die Schlacht zu gewinnen. Deswegen verloren sie nicht nur den wertvollen Schatz, sondern auch ihren Kopf!





In Memory Of
Blackbeard and Störtebeker


Keine Kommentare:

Wie lange soll die Wette noch gehen?